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Der
Hochplateautyp wird gemeinhin als das gefälligste Berberpferd
bezeichnet. Er ist ein Pferd im mittleren Stockmaß, hat eine charmante,
fast feminin zu bezeichnende Ausstrahlung und eine sehr harmonische,
imposante Konfirmation. Hals und Kruppe sind mächtig, das Genick
lang, der Schweif tief eingesteckt. Oft ist eine an iberische
Pferde erinnernde Knieaktion und hohe Kadenz vor allem im Galopp
zu beobachten. Der Hochplateautyp ist sensibel aber sehr anhänglich
und im Selbstbewußtsein sehr auf Zuneigung und Bestätigung seines
Reiters angewiesen, wodurch er sich von duldsameren und geduldigeren
Berbern unterscheidet.
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Dieser
Typ ist der lebende Beweis, daß Reitmeister wie Pluvinel und Guérinière
mit ihren Schilderungen und Darstellungen hochbegabter Dressurberber
nicht übertrieben haben, und der Berber zurecht der Mitbegründer
der Barockpferderassen genannt wird. Diese Pferde stammen aus
der marokkanischen Atlasregion, wo in Abgeschiedenheit Berber
hoher Reinheit gezüchtet wurden und die Einwohner der Berberkultur
noch heute treu geblieben sind und sich bemüht gegen europäisches
und arabisches Kulturgut verwehren. Solche Regionen gibt es aber
selbstverständlich auch im algerischen Atlas und so findet man
diesen Typ Pferd auch in Algerien. .....
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